Baubericht

Baubericht: Antonow AN-10 1:144 (Eastern Express)

Um meine Serie an Antonows fortzuführen, habe ich heute mit der Antonow AN-10 von Eastern Express begonnen. Der Maßstab ist 1:144 und passt sich in meinen bisherigen Projekten an.

Als erste werde ich die bei Rumpfhälften heraustrennen und entgraten. Danach wird das Seitenruder mit Hilfe des dritten Arms angeklebt.

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An diesem Modell werde ich zu erst die weißen Farbschichten aufzutragen und es dann zu verbauen. Meine große Angst hierbei ist, dass das Modell nicht ganz passt und Spachtelarbeiten im Anschluss zu ungewollten Effekten führen. Während dieser Gedanken baue ich die Flügel der Antonow zusammen.

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Während der Flügel trocknet, kümmere ich mich ums Cockpit. Dieses wird in Hellblau bemalt. Einige Details werden mit schwarz und braun hervorgehoben. Das kompliziertes hierbei ist es die Steuerknüppel zu bauen, da diese immer wieder zerbrechen oder verbiegen.

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Nach zwei Tagen in meinem „Sprayzimmer“ sind die beiden Rumpfhälften weiß gesprayt worden. Mithilfe von Abklebeband klebe ich die untere Hälfte ab und werden im Anschluss mit Mittelgrau die untere Hälfte bemalen. Das fertige Ergebnis sieht dann so aus:

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Jetzt folgen die Scheiben. Leider passen diese garnicht in die dafür vorgesehenen Stellen. Ich kann hier doch lobend erwähnen, dass der Hersteller im Gegensatz zur AN-8 erste Vertiefungen für Scheiben eingearbeitet hat. Leider nicht überall und immer noch sehr ungenau. Falls es ebenfalls bei der AModel Antonow AN-12b so ein wird, dann werde ich die Scheiben zu spachteln und bei der Bemalung mit schwarzen Punkten darstellen.  In der aktuellen Variante kommt es zu hässlichen Nebeneffekten wie Eierform-Scheiben.

Nachdem alles getrocknet ist, prüfe ich die beiden Hälfte, ob die noch gut zusammenpassen. Der Test hat mich etwas pessimistisch gestimmt. Deshalb klebe ich jetzt das Cockpit ein.

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Es folgt das Zusammenkleben der beiden Hälften und die Tragfläche folgt. Und das Grauen offenbart sich, der Rumpf passt nicht zu 100% es ist ein 3mm Spalt entstanden.Somit löst sich die Frage vom Anfang auch, ob es klug ist den Rumpf vorher zu bemalen. Ein eindeutiges NEIN! Na gut dann wird erstmal fleißig oben und unten abgeklebt.

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Nachdem Spachteln und Schleifen stellt sich noch heraus, dass das Revell weiß matt aus der Dose einen anderen Ton hat als das Aqua weiß matt von Revell. Dieser Bausatz entwickelt sich gerade zum Alptraum. Aber es gibt auch was positives zu verkünden und zwar hat alles an der unter Hälfte geklappt. Es geht weiter mit den Klarsicht teilen an der Front. Hier beginnt die Abklebeorgie um die Stahlrahmen der Fenster hevorzuheben. Das Ergebnis nach 4 Tagen sie wie folgt aus.

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Als Nächstes sollen die Decals an den Rumpf und die Triebwerke werden gebaut. Das Schlimmste wird damit wohl überstanden sein. Und wieder ein Irrtum meinerseits. Zwei Tage nach dem ich die Abziehbilder am Rumpf angebracht habe, berührte mein Daumen das eine leicht. Und ja auf einmal war ein Stück in meiner Hand. Als ich das Modell umdrehte, sah ich an meinen Zeigefinger von der anderen Seite auch noch ein Stück.

Ich habe jetzt die kompletten Abziehbilder entfernt und eine rote Linie selber gemalt. Im Anschluss habe ich mit den Abziehbilder für die Fenster auch schwarz getönte Fenster eingesetzt um die oben beschriebenen  Unstimmigkeiten zu beseitigen. Ich werde am Ende des Baus noch am Cockpit ein paar Abziehbilder anbringen. Als erstes werde ich jedoch das Modell zu Ende bauen. Bei den Triebwerken gab es zum Glück im Moment noch keine Katastrophe.

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Ich nähere mich dem Ende. Jetzt sind auch die letzten Triebwerk angeklebt.

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Als Finale dieses Bau’s probiere ich mir einen Flugständer zu bauen, hierfür nehme ich von Gamesworkshop ein Teil einer Flugbase und klebe diese auf eine 10 x 15 cm große Sperrholzplatte. Auf die Sperrholzplatte wurde vorher ein Luftbild geklebt. Jetzt folgen nur noch die letzten Abziehbilder und diese Modell mit all seinen Macken und Herausforderungen ist fertig.

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