Baubericht

Baubericht: Fokker Dr.I Richthofen in 1:28 (Revell)

Diesmal geht es an ein klassisches Modell. Es ist die Fokker Dr. I Richthofen in 1:28. Bisher habe ich mich bei Flugzeugen im Maßstab 1:72 und überwiegend in 1:144 bewegt. Bei diesen alten Flieger wäre jedoch die Modelle extrem klein. Leider ist die Herstellungsform des Bausatzes sehr alt und hatte die damit verbundenen Probleme wie Fischhäute und viel Grad.

In den ersten Schritten hieß es Cockpit bauen und bemalen sowie die Rumpfhälften vorbereiten.

Nachdem trocknen wurde die beiden Hälften verklebt und mit vielen Klammern zusammengehalten. Dabei stellte sich bereits heraus, dass am Rumpf der Fokker Dr. I viel gespachtelt werden muss.

Nach dem Spachteln habe ich den Rumpf mit Montana Fire Rose lackiert. Ich mag es mit dieser Farbe zu arbeiten, da Sie sehr pigmenthaltig ist. Man muss natürlich dabei beachten, dass es nur sehr dünne Schichten werden, da sonst die Farbe nie richtig trocken wird. Dieses Spray ist eigentlich für Graffiti-Künstler gedacht und nicht für den Modellbau. Das Seitenruder habe ich dann klassisch mit Pinsel und Revell Aqua seidenmatt weiß bemalt. Ich habe an diesem Modell das erste mal Revell Decalsoft probiert und war davon sehr begeistert.

Im Anschluss ging es mit dem Höhenruder und weiteren Abziehbildern weiter. Und natürlich schlich sich hierbei der Fehlerteufel ein. Ich habe bei der Typenkennzeichnung und der Gewichtsangabe vergessen vorher die Fläche mit Klarlack zu grundieren. Dadurch ist an diesen Stellen leider das Abziehbild am silbern. Es ist etwas Schade, aber durch einen günstigen Lichteinfall später in der Vitrine nicht mehr sehr zu sehen.

Weiter ging es mit den Flügeln dieses Dreideckers. Aufgrund der etwas schlechten Passgenauigkeit musste hier viel geschliffen werden. Das betraf den unteren und mittleren Flügel. Die unteren Verstrebungen wurden dann mit Hilfe einer Schraubzwinge zusammengefügt und für jeweils zwei Tage ruhen gelassen. In der Zeit habe ich mich mit der oberen Tragfläche beschäftigt.

Die obere Tragfläche wurde zu dem sehr spannend zu verkleben, da diese keine direkte Verbindung mit Rumpf hat. Wie auf dem Bild zu erkennen, sind die Stützen am Rumpf auch nicht ganz passig. Aber mit einigen Gummibändchen und Schraubzwingen ließen Sich auch diese Stellen an die gewünschten Positionen bringen. Das Gleiche blühte mir dann auch bei dem Fahrwerk. Nachdem das Überstanden war, konnte ich den Motor ankleben und die letzten Decals mit anbringen.

Die mitgelieferten Figuren werde ich nicht bauen, da dies nur ein Vitrinen Modell sein soll. Jetzt kommen noch ein paar Bilder aus meiner Fotobox. Ich hoffe diese Tücher irgendwann Faltenfrei zu kriegen. Leider wurde bereit ein Tuch von meinen Bügeleisen vernichtet.

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