Baubericht

Baubericht: H.M.S. Victory von Revell in 1:225

Hallo liebe Leser,

endlich ist es vollbracht nach gefühlt zwei Jahren ist es geschafft eine Victory ist endlich fertig. Objektiv betrachtet waren es zwar nur ca 1,5 Jahren. Dieses Modell hat mir sehr oft meine Grenzen aufgezeigt und zu gleich habe ich immer wieder neue Techniken ausprobiert. Ich habe mich zum Beispiel an selbstgebaute Wanten versucht. Häufig wurde ich auch von der Anleitung in die Irre geführt. Daher hier schon mal ein ganz großes Dankeschön an die Revell Community, die mir immer wieder mit guten Ratschlägen unterstützt hat. Aber mal alles von Anfang an.

Am 27. Apr 2016 startete das Vorhaben. Beim Bau habe ich mir vorgenommen OOB zu bauen und die Revell Aqua Farben zu nutzen. Als Lernziele habe ich mir vorgenommen die Wanten selbst zu knüpfen. Beim Bau verlasse ich mich überwiegend auf die Bauanleitung. Am Anfang wollte ich noch zwei Victories bauen, an den ich verschiedene Methoden ausprobiere.

Im ersten Schritt habe ich mit dem unteren Deck begonnen.

Um das Holz besser hervorzuheben, habe ich es Sand gemalt und im Anschluss ein Schwarz Matt Washing und danach nochmal ein Sand Washing zum aufhellen gemacht. Auf dem anderen Deck nutzte ich erst die Farbe Lederbraun statt schwarz. Im Forum von Revell wurde ich darauf hingewiesen, dass das Deck eher grau ist. Somit probierte ich es mit dem Hellgrau aus. Das erste Deck mache ich erstmal ohne Washing und das zweite probiere ich mit aus. So sahen die ersten beiden Ergebnisse aus.

Das linke Deck zeigt den nur hellgrauen Anstrich. In der rechten Seite habe ich ein leichtes schwarz Washing vorgenommen. Mir gefiel die Variante mit dem Washing besser und werde diese noch auf den andere Deck anwenden. Das Heck vom Schiff wurde zum echten Alptraum. Die die Rettung kam wieder aus dem Forum. Man gab mir einen super Tipp mit einen Fineliner es zu malen. Zusätzlich wurden die Fensterrahmen auch zu einer unmöglichen Herausforderung. Bevor ich jedoch aus Frustration kapituliere, habe ich mich erstmal dazu entschlossen die Fenster inkl. Rahmen Silber zu gestalten. Im Anschluss wurden Kanonen angemalt. Nebenbei habe ich den Ständer begonnen. Dieser farblich wie bei meiner Bounty gestaltet, damit sie im Regal optisch besser zusammen passen.

Ansonsten widmete ich mich den Stückpforten. Diese versuche ich zur Zeit sinnvoll zu entgraten. Und natürtlich Kanonen weiterbemalen.

Natürlich musste der Grat auch noch auf der nach oben gerichteten Seite sein. Die Stückpforten wurden außen schwarz angemalt und von innen rot. Die Bordwände habe ich aus einer Kombination mit gelb und weiß gemacht. Nebenbei habe ich die Ständer für die Schiffe fertig bemalt.

Endlich konnte der Rumpf verklebt werden. Es sind noch einige Korrekturen notwendig.

Weiter ging es mit der Rückwand, die jetzt auch fertig ist. Leider fehlt der Victory Schriftzug und auf ein paar Details musste ich verzichten.

Nachdem ich erstmal zwei andere Modelle ( BMW R1001R und einen Krupp Titan) gebaut habe, habe ich wieder genug Motivation um einer der beiden Victories zu basteln. Am Wochenende habe ich die Deckaufbauten fertig gemacht und die Halterungen (Ich weiß leider nicht wie sie richtig heißen) für die Wanten angebaut.

Ich war wieder sehr dankbar, dass Dirk einen sehr ausführlichen Baubericht über seine Victory gemacht hat. Dieser hilft mir immer wieder Ideen zu sammeln oder offene Fragen aus der Anleitung zu klären. Ich werde mich mal an Nicht-Plastik-Wanten versuchen.

Endlich die Masten stehen soweit und die Takelage wurde ebenfalls begonnen.

Und da war die Katastrophe. Die erste Wante ist gescheitert, aber es gibt ja noch einige Versuche.

Ich werde jetzt auf der anderen Seiten den zweiten Versuch mit den Webleinen probieren.

Beim neuen Versuch sind etwas zu dicke Knoten, aber es geht ganz gut voran für den ersten Versuch.

Okay der 2. Versuch ist durch. Erkenntnis sieht besser aus als der erste Versuch. Ist aber noch viel Luft nach oben. Aber zum Glück sind ja noch zehn weitere Wanten übrig.

Am Wochenende bin ich mit einer Seite komplett fertig geworden. Es ist noch nicht perfekt, aber um Welten besser als der erste Versuch. Auf der andere Seite werde ich es jetzt in einer ähnlichen Technik machen nur von oben nach unten statt von unten nach oben. Bei der Variante von unten nach oben, gab es zum Schluss Probleme den faden oben zu positionieren. Ich hoffe beim Richtungswechsel, wird es dann zum Schluss etwas leichter.

Die Takelage ist fertig. Den totalen Startflop habe ich jetzt mit der originalen mitgelieferten Plastikwante ausgetauscht. Sieht besser aus als vorher, aber nicht optimal.


Auch in der letzten Woche ging es voran. Es konnten die ersten Segel angebracht werden.

Und weiter geht es.

Diese Woche war viel laufendes Gut dran. Ich habe mich an der (nicht immer deutlichen) Anleitung gehalten.

Zusätzlich habe ich mir ein neues Garn besorgt, welches gewickelt ist, um die leicht hängende Leinen darzustellen.

Mal schauen wie weit ich diese Woche noch komme, bevor es in den Urlaub wieder geht.

So endlich ist es fertig.

 

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